Fallstudie

Notstromversorgung im Außenbereich für landwirtschaftliche Steuerungssysteme

Januar 2026Lesezeit: 7 MinutenVTCBATT-Technikteam
Startseite/Nachrichten/Fallstudie

Landwirtschaftliche Steuerungsgeräte werden oft weit entfernt von einer stabilen Netzstromversorgung betrieben und sind dabei Hitze, Staub, Feuchtigkeit, langen Kabelwegen, Solarladung und saisonalem Einsatz ausgesetzt. Eine praktische Pufferbatterie muss auf das Feldsystem abgestimmt sein und darf nicht als isolierte Komponente betrachtet werden.

Die Anforderungen hinsichtlich Netzlast und Netzausfällen verstehen

Der erste Schritt besteht darin, die Lasten mit kontinuierlicher Steuerung von Pumpen, Ventilen, Funkgeräten, Relais, Anzeigen und Startimpulsen zu trennen. Die erforderliche Notstromversorgungsdauer sollte sich nach dem Ablauf während eines Stromausfalls richten und nicht lediglich nach dem normalen täglichen Energieverbrauch.

Auch die Mindesteingangsspannung des Reglers und sein Neustartverhalten spielen eine Rolle. Eine Batterie kann zwar Energie speichern, aber dennoch nicht in der Lage sein, das System zu betreiben, wenn die Spannung während eines Impulses unter den Schwellenwert des Geräts fällt.

Warum LiFePO4 für Steuerungssysteme im Außenbereich geeignet ist

LiFePO4 wird häufig für industrielle Notstromversorgungen und Solaranwendungen in Betracht gezogen, da es bei korrekter Auslegung eine stabile Spannung, eine hohe Zyklenfestigkeit und geeignete thermische Eigenschaften bietet. Die endgültige Entscheidung hängt jedoch weiterhin von der Temperatur, dem Platzangebot im Gehäuse, der Ladequelle, der Stromstärke und dem Wartungsplan ab.

Die Kapazität sollte Alterungseffekte, Auswirkungen von kaltem oder heißem Wetter, Umwandungsverluste sowie Tage mit ungewisser Sonneneinstrahlung berücksichtigen.

Notstromversorgung im Außenbereich für landwirtschaftliche Steuerungssysteme
Entscheidungen zum Batteriedesign sollten anhand des tatsächlichen Produkts, der Betriebsumgebung und der Produktionsanforderungen überprüft werden.

Solar-Ladevorgänge und Batterieschutz koordinieren

Solarregler, Wechselstromladegeräte und Gleichstromversorgungen müssen mit der Batteriekonfiguration kompatible Spannungs- und Stromeinstellungen verwenden. Das BMS sollte Schutz vor Überladung, Tiefentladung, Überstrom, Kurzschluss und den für die Anlage typischen Temperaturbedingungen bieten.

Besondere Aufmerksamkeit verdient die Ladetemperatur. An einem Standort, an dem es tagsüber heiß ist, kann es morgens kühl sein, und die Temperatur im Batteriegehäuse kann erheblich von den Umgebungsbedingungen abweichen.

Für Staub, Feuchtigkeit, Hitze und Wartungsarbeiten ausgelegt

Das Batteriegehäuse, die Kabelverschraubungen, die Wahl der Steckverbinder, die Befestigung, die Entwässerung, die Belüftung und die Korrosionsbeständigkeit sollten auf die Einsatzbedingungen abgestimmt sein. Eine Abdichtung allein ist keine umfassende Wärmemanagementstrategie; eingeschlossene Wärme kann die Lebensdauer verkürzen.

Der Wartungszugang sollte einen sicheren Austausch und eine sichere Inspektion ermöglichen, ohne die Verkabelung der Bewässerungsanlage oder die Steuerelektronik zu beeinträchtigen. Eine eindeutige Polaritätskennzeichnung, der Zugang zu den Sicherungen, Beschriftungen und die Verriegelung der Steckverbinder verringern Fehler vor Ort.

Vor der Remote-Bereitstellung validieren

Bei Prüfstandstests sollten die Last des Reglers, Ventil- oder Funkimpulse, das Verhalten des Ladegeräts sowie die geplanten Abschalteinstellungen nachgestellt werden. Zu den Umgebungsprüfungen können Temperaturbelastung, Einbau in ein Gehäuse, Vibrationen während des Transports, Spannungsabfall in den Kabeln und die Wiederherstellung nach Auslösung des Tiefentladungsschutzes gehören.

Die Überwachung vor Ort während der ersten Installation hilft dabei, den Energieverbrauch und die Ladekapazität unter realen Wetter- und Bewässerungsbedingungen zu überprüfen.

PflichtfeldAntwort zum BatteriedesignÜberprüfung
Längere AusfälleKapazität unter Berücksichtigung von Alterung und WitterungsreserveLaufzeittest unter Verwendung des tatsächlichen Controllers
SolarladungZulässige Ladespannung und -stromstärkeVollständige Simulation des täglichen Lade- und Entladevorgangs
Staub und FeuchtigkeitGeeignete Gehäuse- und KabeleinführungskonstruktionÜberprüfung der Installation und der Dichtheit
FernwartungÜbersicht über Sicherungen, Anschlüsse, Beschriftungen und AustauschmaßnahmenÜberprüfung der Wartungsmaßnahmen
Prinzip der Feldzuverlässigkeit

Erfassen Sie den gesamten Last- und Ladezyklus des Reglers. Eine erfolgreiche Notstromversorgung im Außenbereich ist nur dann gewährleistet, wenn die elektrische Dimensionierung, die Gehäusekonstruktion und die Wartungsplanung gemeinsam entwickelt werden.

Weitere Informationen zum Thema Batterien

Weiter von der technischen Übersicht zu den entsprechenden VTCBATT-Produkten und technischen Ressourcen.

12-V-LiFePO₄-Akkus Besprechen Sie ein Projekt zur Batterienutzung im Außenbereich

Häufig gestellte Fragen

Wie viel Pufferspeicherkapazität benötigt ein Bewässerungssteuergerät?

Dies hängt vom Durchfluss, den Ventil- und Funkimpulsen, der erforderlichen Abschaltdauer, den Umwandlungsverlusten, der Temperatur und der Alterungsreserve ab.

Kann die Batterie in einem geschlossenen Gehäuse eingebaut werden?

Das Gehäuse muss sowohl den Schutz vor dem Eindringen von Fremdkörpern als auch das thermische Verhalten berücksichtigen. Ein abgedichtetes Gehäuse kann dennoch überhitzen, wenn die Sonneneinstrahlung und interne Verluste nicht berücksichtigt werden.

Welche Daten sollten bei einem Feldversuch erhoben werden?

Nützliche Messgrößen sind Batteriespannung, Laststrom, Spitzenereignisse, Ladeenergie, Gehäusetemperatur, Ausfallzeit und das Verhalten bei der Wiederherstellung.

Bringen Sie uns das Produkt. Wir sorgen für die Leistung.

Teilen Sie dem VTCBATT-Entwicklungsteam Ihre Last, Spannung, Kapazität, Abmessungen, Umgebungsbedingungen, Jahresmenge und Zertifizierungsziele mit.

Batterie anpassen →